Lukas Neumayer ist auf den Tennisplätzen dieser Welt zu Hause. Sein Ziel, unter die Top 100 der Tenniswelt zu kommen, sollte bald wahr werden. Den Grundstein hat er bisher durch einige beachtliche Erfolge gelegt.
Lukas Neumayer schlägt sich im Volksgarten auf den Nebenplätzen ein. Bei seinem Heimspiel, den Salzburg Open, fühlt er sich wohl. Seine Familie und seine Freunde feuern ihn an und auch das Salzburger Publikum steht voll hinter ihm. Dem Radstädter ist das Tennisspielen fast in die Wiege gelegt worden. Als Kleinkind schon den Schläger in der Hand, stand bald fest, dass aus dem Sport mit der Filzkugel mehr als nur ein Hobby werden könnte. Den sportlichen Ehrgeiz hat er von zu Hause mitbekommen. Die Eltern sind beide sportbegeistert, haben viele Sportarten ausgeübt und unterstützen bis heute ihre Kinder wo es nur geht. Seine Schwester ist übrigens erfolgreiche Golferin, sie studiert und trainiert in den USA.

Lukas hat bis zu seinem 18. Lebensjahr zu Hause trainiert. Dann war schließlich der Moment gekommen, die Heimat zu verlassen und in der Südstadt unter dem Erfolgscoach Günther Bresnik den nächsten Schritt zu wagen. „Ich habe in Salzburg keine Trainingspartner mehr gefunden“, erklärt er den Schritt Richtung Niederösterreich. Dort trainiert er jetzt mit anderen professionellen Tennisspielern. Aber eigentlich ist er mehr auf Achse. Der Turnierkalender ist mittlerweile so gestrafft, das nur wenig Zeit bleibt, sich auf die Saison vorzubereiten. Im Dezember geht es traditionell ins Trainingslager auf die kanarischen Inseln und ab Anfang Jänner beginnen schon die ersten internationalen Turniere, die sich mit nur kurzen Pausen bis zum Spätherbst dahinziehen.

Größter Erfolg in Kitzbühel
Seinen bisher größten Erfolg konnte er 2024 in Kitzbühel einfahren, wo er sein erstes Match auf ATP-Ebene gewinnen konnte und mit Stolz ins Achtelfinale einzog. Solche Erfolge sollten ihm in Zukunft öfters gegönnt sein. Was seiner selbstkritischen Meinung nach noch fehlt ist die Konstanz in seinem Spiel. „Es gibt viele gute Spieler auf höchster Ebene und ich kann auf dem Level gut mitspielen. Aber die Konstanz fehlt mir noch, um auch regelmäßig die Erfolge einfahren zu können“, meint er.

Ziel: Top 100
Sein Ziel in den nächsten Jahren ist es, unter die besten 100 Spieler auf der ATP zu kommen. Wenn er so weiter macht wie bisher, dann ist das nur mehr eine Frage der Zeit. Aber gerade im Tennis ist vieles nicht planbar. So denkt er von Match zu Match und versucht, das Beste zu geben. Wenn er einmal zu Hause im SalzburgerLand ist, dann genießt er es – abseits vom Trubel der Tennis-Tour – Zeit mit seiner Familie zu verbringen und auch den einen oder anderen Golfball zu schlagen. Bis es dann wieder weiter geht, immer mit dem Ziel vor Augen, sich unter den Besten der Tenniswelt zu etablieren.